4. Junioren-EM in Sofia 2018
Text: DGS Leichtathletik
Datum: 28. Juni 2018
Nach der erfolgreichen Heim-Junioren-EM im Jahr 2016 in Karlsruhe finden nun zwei Jahre später die nächsten internationalen Meisterschaften in der bulgarischen Hauptstadt Sofia, statt.
Das Plakat der Junioren-EM in Sofia
Waren in Karlsruhe 16 Athleten und Athletinnen vertreten, so schafften für Sofia 7 Sportler und Sportlerinnen den Sprung ins Junioren-Team für die Europameisterschaften: Delia Gaede (WJU20), Sheila Schlechter (WJU20), Alessia Melchiorre (WJU20), Luisa Herud (WJU18), Erik Heydrich (MJU20), Vico Usadel (MJU18) und Tamiro Klinner (MJU18).
Debütantin Luisa Herud vom SC 03 Ludwigslust entdeckte im letzten Jahr den Gehörlosensport und wird nun erste internationale Erfahrungen im 100m Lauf und der 4x100m Staffel sammeln. Zumindest das Erreichen des 100m Finals sollte ihr Ziel sein.
Tamiro Klinner und Vico Usadel gehören ebenso zu den Neulingen des Junioren-Nationalkaders und werden sich beide im stark besetzten Weitsprung MJU18 gegenseitig anspornen. Tamiro ist ein echter Technikfreak, der die Technik im Weitsprung schnell umsetzen kann. Vico wird außerdem im 200m Lauf an den Start gehen und möchte hier erneut seine persönliche Bestleistung unterbieten.
Große Chancen auf Podestplätze hat der Werfer Erik Heydrich vom GSC Frankenthal sowohl im Diskuswurf als auch beim Kugelstoßen. In Karlsruhe vor 2 Jahren konnte er schon seinen internationalen Konkurrenten zeigen, dass er vorne mitmischen kann (2x Silber). Vor einigen Wochen verbesserte er den Deutschen Jugendrekord im Diskuswurf MJU20 auf 40,67m (alter Rekord: 2006 Hanjo Klimpel mit 38,55m).
Gegen 5 starke Nationen (RUS I, RUS II, UKR, BUL, CZE) müssen die vier Athletinnen der WJU20 im Staffellauf über 4x100m antreten. Beim Staffellauf in Hannover konnte der uralte Deutsche Rekord WJU20 vom GTSV Dortmund aus dem Jahr 1984 vom Staffelteam, in der Besetzung mit Luisa Weigel (bei der JEM nicht dabei) geknackt werden. Luisa Herud überzeugte die Bundestrainerin beim Vorbereitungstrainingslager in Kienbaum, so dass sie einen sicheren Platz als Startläuferin in der Staffel gefunden hat. Sie übergibt den Stab an Delia Gaede, welche dann auf Alessia Melchiorre wechselt. Sheila Schlechter als Schlussläuferin wird den Stab sicher ins Ziel bringen. Wenn alle drei Wechsel mit der Stabübergabe reibungslos verlaufen, kann das deutsche Team in der Spitze mitreden.
Neben dem Staffellauf werden Alessia und Delia auch noch im Hochsprung an den Start gehen. Der 200m Lauf gehört zur Spezialdisziplin von Delia. Die Konkurrenz schläft nie und es ist schwierig vorauszusehen, wo sie stehen könnte. Sheila Schlechter wird versuchen, das Finale über 100m zu erreichen, es ist ihr wichtig, den Schwung aus dem 100m Lauf in den Staffellauf mitzunehmen.
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