Tischtennis-EM in Malmö
Winfried Wiencek, DGS-generalsekretär
Datum: 03. Mai 2007
Abschlußbericht
über die 11. Tischtennis-Europameisterschaften vom 24.-31.03.2007 in Malmö / SWE
An den TT-EM in Malmö nahmen 52 Herren, 26 Damen, 12 Herrenmannschaften und 6 Damenmannschaften aus 15 Ländern Europas teil.
Gegenüber den letzten Europameisterschaften 2003 in Budapest / HUN schnitten unsere TT-Spielerinnen und Spieler diesmal leider nicht so erfolgreich ab, jedoch der Gewinn von 6 Medaillen in 6 Disziplinen (nur im Dameneinzel wurde keine Medaille gewonnen) ist unter der Berücksichtigung eines Generationenwechsel durchaus als großer Erfolg zu bewerten.
Das Leistungsniveau in den anderen Ländern ist erheblich stärker geworden welches durch junge, und neue SpielerInnen bewiesen wurde. So nahm im Dameneinzel eine 10 jährige aus der Slowakei teil, welche auf Anhieb den 6. Platz belegte und im Herreneizel wurde ein 16 jähriger aus Litauen sogar Vize-Europameister.
Um nicht den Anschluß an die europäische Spitzenklasse im Tischtennis zu verlieren sollte der DGS sich weiter verstärkt darum bemühen, erfolgshungrige, junge und talentierte NachwuchsspielerInnen aufzubauen, die dann durchaus in der Lage sein könnten, die bisher erfolgreichen TT-Teams des DGS weiterhin auf Medaillenkurs zu halten. Gute Ansätze zeigte hier bereits der 19 jährige Sebastian Schölzel aus Halle.
Nachstehend die Erfolgsübersicht unserer SpielerInnen in den einzelnen Disziplinen:
Herren-Mannschaftskampf,12 Herren-Teams: 1. Platz (Bähr, Mechau, Rupcic, Schölzel)
Damen-Mannschaftskampf, 6 Damen-Teams: 3. Platz (Hein, Nestler, Franke, Leger)
Herren-Einzel, 52 Teilnehmer: 3. Bähr, 5. Rupcic, 9. Mechau, 10. Schölzel
Damen-Einzel, 26 Teilnehmerinnen: 5. Hein, 8. Franke, 9. Nestler
Herren-Doppel, 24 Paare: 2. Mechau/Bähr, 5. Rupcic/Schölzel
Damen-Doppel, 11 Paare: 3. Franke/Nestler
Mixed, 26 Paare: 3. Rupcic/Nestler, 6. Mechau/Hein, 7. Schölzel/Leger, 8. Bähr/Franke
Die Moral und der Umgang untereinander, sowohl in der Deutschen Delegation als auch mit den Teilnehmern aus den anderen Ländern war sehr positiv zu bewerten und das „Fairplay“ stand bei allen TT-Wettkämpfen immer an erster Stelle.
Trainer Rainer Jungblut, der kurzfristig für den leider verhinderten Trainer Peter Bergmann das coachen der SpielerInnen übernahm, machte seine Sache sehr gut, Physiotherapist Heiner Brinkmann sorgte dafür, dass die SpielerInnen fit für die Wettkämpfe gemacht wurden und Dolmetscherin Ulrike Tefs-Rasche übersetzte die Anweisungen vom Trainer an einige SpielerInnen und entlastete zusammen mit Delegationsleiter W. Wiencek den Betreuer Horst-Peter Scheffel, der mit der Betreuung unserer SpielerInnen alle Hände voll zu tun hatte.
Zu erwähnen sei noch, dass die sehr gute und positive Stimmung innerhalb der DGS-TT-Delegation während dem Aufenthalt in Malmö mit zu diesem erfolgreichen Abschneiden bei den Tischtennis-EM 2007 beigetragen hat.
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