7. Volleyball-EM
Sabine Grajewski, DGS-Sportdirektorin
Datum: 19. Mai 2007
7. Volleyball-Europameisterschaften der Gehörlosen
11. - 19. Mai 2007 in Kortrijk/BEL
Herren: Finale Deutschland – Ukraine 1:3 (25:19,6:25,19:25,25:8)
Leider konnte das deutsche Herrenteam nicht über sich hinauswachsen und wurde im Finale vom amtierenden Europameister und Deaflympics-Sieger mit 3:1 geschlagen.
Die Leistung über vier Sätze war nicht konstant genug, um gegen die Halbprofis aus der Ukraine anzukommen. Gegen dieses Team darf man sich keine Fehler erlauben, was den Deutschen im ersten Satz auch gelang. Zum ersten Mal konnte eine deutsche Volleyballmannschaft in der Geschichte des DGS den Ukrainern einen Satz abnehmen. Zurzeit können wir die Ukrainer nur ärgern, aber noch nicht besiegen, doch wer weiß, auch dieser Zeitpunkt wird kommen.
Der erste Satz gestaltete sich bis zum 8:8 sehr ausgeglichen. Von da an übernahmen die Deutschen die Führung, die sie auch nicht wieder abgaben. Hervorragende Angriffe, ein Block wie eine Mauer, einfach kein Durchkommen für die Ukrainer und en 25:19 für die Deutschen.
Im zweiten Satz hingegen hatten die Deutschen keine Chance und Trainer Stebel und Böhner wechselten sofort aus und gönnten den erfahrenen Spielern eine Pause. Mit 6:25 ging der Satz an die Ukraine. Der dritte Satz war dann wieder ausgeglichen und ein kleiner Hoffnungsschimmer machte sich bei den deutschen Fans breit. Im deutschen Team lief es aber nicht so rund wie im Halbfinale gegen die Russen und jeder kleinste Fehler wurde von den Ukrainern sofort bestraft. 25:19 stand es am Ende für die Ukraine. Im vierten Satz war dann die Luft im deutschen Team komplett raus und das sahen die Trainer genauso. Jeder Spieler bekam noch seinen Einsatz im Finale und nach einer kleinen Phase der Enttäuschung überwog zum Schluss jedoch die Freude über die Silbermedaille.
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