7. Leichtathletik-EM 2007
Sabine Grajewski, DGS-Sportdirektorin
Datum: 10. Juli 2007
7. Leichtathletik-Europameisterschaft 2007
vom 9. bis 14.07.2007 in Sofia/BUL
1. Wettkampftag – 2 x Bronze
Schon früh begann der erste Wettkampftag für Diskuswerferin Katja Friedrich und ihren Trainer Peter Kassubek. Der Wettkampf startete um 9:10 Uhr mit 8 Teilnehmerinnen. Zuerst entwickelte sich ein Zweikampf zwischen der Litauerin und der Tschechin, die schon im dritten Anlauf die 40iger Marke knacken konnten. Im vierten Versuch dann die Überraschung. Ein junges Talent aus der Ukraine schafft mit einem tollen Wurf 43,22 m und holte sich damit Gold. Katja Friedrich steigerte sich im fünften Wurf auf 35,73 m und belegte damit hinter CZE und LIT den vierten Platz.
Im 10000 m Lauf bekam es Thomas Göpfert mit den starken Russen und R. Nowak aus Polen zu tun. Zu Anfang konnte Thomas das Tempo von Nowak noch mitgehen, aber gegen Mitte des Rennens war klar, dass er nur noch um Platz vier kämpfen konnte. Der Ukrainer heftete sich an Göpferts Fersen und sechs Runden vor Schluss zog er davon. Thomas konnte das Tempo nicht mitgehen und ihm blieb zum Schluss nur der 5. Platz.
Am Nachmittag ging es weiter mit den 400 m Qualifikationsläufen der Frauen und Männer. Als erste musste Annette Schulze an den Start und lief mit 62,91 sec. persönliche Bestleistung, die leider nicht für die Finalteilnahme reichte. Besser machte es Neuling Manuel Rapp, der sich als Zweiter in seinem Lauf mit 51,01 sec. für das morgige Finale qualifizierte.
Gleichzeitig begannen der Diskus- und der Weitsprungwettkampf der Männer. Hier sorgten der jüngste und der älteste männliche Teilnehmer der deutschen Mannschaft für die ersten Medaillen.
Spannend gestaltete sich der Weitsprung mit einem Dreikampf zwischen Russland, Griechenland und Deutschland. Florian Schlosser, der zum ersten Mal an einer EM teilnimmt, schockte seine Konkurrenz direkt im ersten Durchgang mit 6,82 m. Im zweiten Durchgang konterte der Russe mit 6,98 m und auch der Grieche legte auf 6,86 m zu. Nun war es an Florian, die anderen zu jagen, doch es gelang ihm nur noch ein gültiger Versuch. Belohnung für den ersten Sprung war die Bronzemedaille hinter RUS und GRE. Für die Zukunft kann man noch viel von F. Schlosser erwarten.
Altmeister Henry Schmidt ging in den Diskuswettbewerb mit der Hoffnung auf Silber oder Bronze. Gold ging wie immer an Oleg Bilokon aus der Ukraine mit 47,85 m. Überrascht wurde H. Schmidt von Roman Cohua aus Frankreich der 43,28 m warf. Diese Weite konnte Henry - trotz Steigerung von Wurf zu Wurf - nicht erreichen und freute sich zum Schluss über Bronze mit 39,36 m.
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