7. Leichtathletik-EM 2007
Sabine Grajewski, DGS-Sportdirektorin
Datum: 11. Juli 2007
7. Leichtathletik-Europameisterschaft 2007
vom 9. bis 14.07.2007 in Sofia/BUL
2. Wettkampftag - 1 x Gold, 1 x Bronze
Zuerst standen die Qualifikationsrennen für das Finale im 100 m Lauf auf dem Programm. Das deutsche Team ging mit drei Frauen und drei Männern an den Start. Im ersten Rennen qualifizierte sich Elke Köster als Zweite mit 13,15 sec für das Finale. Im zweiten Lauf schaffte es die jüngste Teilnehmerin Georgina Schneid mit einer Zeit von 12,92 sec. Marta Dausch schied mit 13,38 sec aus. Bei den Männern konnte sich lediglich, aber das souverän, Matthias Fischer mit 10,94 sec qualifizieren, wohingegen Marco Braun mit 11,59 sec das Finale verpasste. Florian Schlosser verschlief leider den Start und konnte sich mit einer 11,90 sec. auch nicht qualifizieren.
Im Hammerwettbewerb der Frauen erreichte Katja Friedrich mit nur einem gültigen Wurf den vierten Platz.
Am Nachmittag machte das Küken des Teams den Auftakt über 100 m Hürden der Frauen. Zur Überraschung aller belegte Georgina Schneid den dritten Platz mit 15,71 sec. hinter den Läuferinnen aus EST und der UKR.
Dann ging im 100 m Lauf M. Fischer, der ewige Zweite, an den Start. Nach einem Fehlstart auf Bahn 6, wurde auch Fischer auf Bahn 5 nervös und verpasste den Start total. Doch er rollte das Feld von hinten auf und holte mit seinen jetzt 30 Jahren zum ersten Mal die Goldmedaille in 10,91 sec. vor FRA (10,92) und POL (11,08).
Nur knapp eine Stunde nach den Hürden musste G. Schneid gemeinsam mit Elke Köster wieder im Finale über 100 m an den Start. Auch hier belegte Georgina einen hervorragenden 6. Platz. E. Köster wurde 7.
Gleichzeitig lief der Kugelstoßwettbewerb der Männer, in dem H. Schmidt, Chr. Bischlager und M. Hanne antraten. Die Plätze 2-6 waren hart umkämpft und die Platzierungen änderten sich von Stoß zu Stoß. Im fünften Durchgang steigerte sich Bischlager auf seine persönliche Bestleistung von 13,17 m, doch der junge Tscheche hatte bereits 13,21 m vorgelegt. Mit nur 4 cm Abstand blieb dem Zehnkämpfer Bischlager nur der undankbare 4. Platz. M. Hanne wurde mit 13,03 m fünfter und H. Schmidt mit 12,97 m sechster. Gold ging mit 15,02 m an die Türkei und Silber an die Ukraine.
Jetzt waren noch die beiden Youngster D. Helmis über 1500m und M. Rapp über die 400 m am Start. Hart ging es zur Sache über die 1500 m mit 11 Startern, doch der junge D. Helmis lief ein taktisch kluges Rennen und rechtfertigte mit dem 4. Platz seine EM-Nominierung. Im Finale über 400 m blieb M. Rapp nur der letzte Platz, doch das Erreichen des Finales war für den EM Neuling ein großer Erfolg.
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