Beach-Volleyball-EM 2007

Datum: 01. September 2007
2. Beachvolleyball-Europameisterschaft
vom 25. August bis 02. September 2007 in Halkida/GRE
Damen
GER 2 – SUI 2:0 (21:14 / 21:17)
Das Spiel gegen die Schweiz mussten die deutschen Damen heute gewinnen, damit sie sicher im Halbfinale stehen. Der Druck war den beiden anzumerken. Es war kein schönes Spiel, aber zeitweise spielten Ochsenbauer und Doris Bednarek recht gut. Im 1. Satz blieb es bis zum 10:10 spannend, dann setzte Ochsenbauer mit ihrem starken Aufschlag dem Spiel ihren Stempel auf. 8 Punkte in Folge waren die Konsequenz. Mit 21:14 ging dieser Satz dann doch deutlich an das deutsche Duo.
Im 2. Satz häuften sich bei Bednarek die Fehler. Ochsenbauer konnte aber mit viel Einsatz Einiges ausgleichen. Aber das Angriffsspiel war unsicher und auch beim Zuspiel unterliefen den Deutschen zu viele Fehler. Dennoch gewann das Duo GER 2 am Ende verdient mit 21:17, aber es war eines der schlechteren Spiele unserer Youngsters.
GER 2 – LTU 0:2 (8:21 / 17:21)
Im Halbfinale traf Deutschland als Gruppendritter nun wieder auf die litauische Mannschaft. Voll motiviert und taktisch gut vorbereitet gelang den beiden Deutschen trotzdem kein guter Start. Die Nerven lagen blank und eine Annahme nach der anderen ging verloren. Der 1. Punkt für die Deutschen kam beim Wechsel zum 1:6. Aber die jungen deutschen Spielerinnen mussten um jeden Punkt kämpfen gegen ein fehlerfrei aufspielendes Team aus Litauen. Während Ochsenbauer und Bednarek überhaupt nicht ins Spiel fanden, zogen die Litauerinnen den Satz mit 21:8 fehlerlos durch. Sichtlich vom Ausgang des ersten Satzes schockiert dauerte es bis zum 4:10 im zweiten Satz, bis Bednarek und Ochsenbauer wieder mitspielten. Sie stellten sich auf die vielen kurz geschlagenene Bälle ein und kämpften Punkt für Punkt. Beim 8:13 machten die Deutschen einige Punkte in Folge und der Vorsprung der Litauerinnenen schrumpfte.
Das 13:15 und schließlich das 17:18 ließ die deutschen Spielerinnen und Betreuer wieder hoffen. Eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung und zwei genau auf die Linie platzierte Angriffe der Litauerinnen beendeten das Spiel jedoch mit 17:21. Trainerin Sandra Scholz kann die Enttäuschung der Spielerinnen verstehen, erklärte aber, dass die Chance auf die Finalteilnahme zwar da, aber nicht besonders groß war.
Die Chancen im Spiel um Platz drei sind wesentlich besser einzuschätzen. Ein Sieg, heute gegen Litauen wäre eine Sensation gewesen. Allein der Erfolg , unter den letzten vier zu sein, ist für dieses junge Team fantastisch. Aber jetzt wollen sie auch eine Medaille.
Herren
GER 2 – CZE 2 1:2 (21:12 / 19:21 / 6:15)
Für das Team GER 2, ging es in diesem Spiel darum, noch den 6. Platz bei dieser EM zu erreichen. Mit CZE 2, GRE 1 und GER 2 kämpften noch 3 Mannschaften um diesen Platz.
Mit einem hervorragenden 1.Satz (21:12) konnten die Deutschen starten. Durch eine Knieverletzung beeinträchtigt, musste Andreas Müller-Bothmann in den 2. Satz gehen. Obwohl David Bednarek versuchte, Müller-Bothmann zu entlasten, ging Punkt um Punkt an CZE 2, die den Satz schließlich mit 21:19 gewannen. Erschöpft von der großen Hitze hatte das deutsche Paar nichts mehr zuzusetzen und mussten sich am Ende mit 6:15 im 3.Satz geschlagen geben.
GER 2 – UKR 2 0:2 (16:21 / 17:21)
Da die Knieverletzung von Andreas Müller-Bothmann immer schlimmer wurde, gab es Überlegungen, gar nicht mehr zum letzten Spiel anzutreten. Aber Physiotherapeuthin Tomma Schwatlo schaffte es dann doch, ihn noch einmal fit zu bekommen. Am Ende stand zwar ein 0:2. Aber die Zuschauer sahen ein interessantes Beachvolleyballspiel. In der Endabrechnung steht für GER 2 ein 8.Platz.
GER 1 – GRE 1 2:0 ( 21:9 / 21:10)
Um weiter im Rennen für das Halbfinale zu bleiben, musste unbedingt ein deutlicher Sieg gegen das Überraschungsteam aus Griechenland her. In keiner Phase des Spiels, gab es einen Zweifel über den Ausgang der Begegnung. Mit druckvollen Aufschlägen und harten Angriffsbällen schafften GER 1 zwei klare Satzgewinne. Nun stehen in der Zwischenrunde schon 4 Siege. Zum Einzug ins Halbfinale fehlte nur noch 1 Satz gegen RUS 2.
GER 1 – RUS 2 0:2 (15:21 / 15:21)
Nach einer gründlichen Vorbesprechung mit Trainer Christian Stebel, sollte im letzten Spiel der nötige Satzgewinn her. 8 Spiele lang spielte GER 1 hervorragenden Beachvolleyball. Stephan Schäfer und Marko Sudy wollten den notwendigen Satz zum Erreichen des Halbfinales im Schongang erreichen. Ohne Druck im Angriff und Aufschlägen hatten sie jedoch am Ende gegen ein junges, kampfstarkes russisches Team, keine Chance. Die Enttäuschung nach dem Abpfiff war riesengroß, hatten doch alle Verantwortlichen mit dem Halbfinale gerechnet. Auch Trainer Christian Stebel fand nach dem Spiel keine Erklärung für den großen Leistungsabfall seiner Spieler. Mit 8:6 Punkten und 10:7 Sätzen hatten beide Teams GER 1 und RUS 2 das gleiche Endergebnis. Der direkte Vergleich entschied aber für RUS 2. Für GER 1 bleibt am Ende Platz 5.
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