Hall Of Fame
Peter Fiebiger, DGS-Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 07. Mai 2008
Hall of Fame des deutschen Sports in Berlin gegründet
Mit einer Feierstunde zur Gründung der „Hall of Fame des deutschen Sports“ im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museum wurde die Idee von 2006 in die Tat umgesetzt. Die von der Stiftung Deutsche Sporthilfe begründete Stätte soll eine bleibende Erinnerung an Persönlichkeiten des deutschen Sports sein, die durch Leistung und Haltung zum Vorbild geworden sind.
Zur Zeit umfasst die „Hall of Fame des Deutschen Sports“ 40 auserwählte Sportlerinnen und Sportler unseres Landes, Trainer, Funktionsträger, Betreuer oder Mäzäne, die sich im Sport oder für den Sport verdient gemacht haben.
Die Feierstunde, an der hohe Persönlichkeiten wie Bundespräsident Horst Köhler, Innen- und Sportminister Dr. Wolfgang Schäuble, DOSB Präsident Thomas Bach, Aufsichtsratvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe Hans Wilhelm Gäb, sowie auch aktuelle Mitglieder der Hall of Fame, wie Uwe Seeler, Rosi Mittermaier-Neureuther, Heiner Brand, Hans Günter Winkler und Roland Matthes teilnahmen, wurde von der Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Ann Kathrin Linsenhoff eröffnet. Weiter geladen waren viele Persönlichkeiten aus Sport, Politik und der Wirtschaft. Vom DGS waren unsere Nachwuchssportler Georgina Schneid, Heike Albrecht, Svenja Klopp, Marco Baron, Daniel Helmis, Björn Koch, Phil und Robin Goldberg, Florian Schlosser dabei. Begleitet wurden sie vom Präsidenten Karl-Werner Broska, den Vizepräsidenten Ivan Rupcic, Peter Fiebiger, dem Generalsekretär Winfried Wiencek und der Sportdirektorin Sabine Grajewski, die auch als Dolmetscherin die Redebeiträge übersetzte.
Alle Ansprachen widmeten sich der neu geschaffenen „Hall of Fame des Deutschen Sports“, aber auch mit dem schwierigen Thema der Vergangenheit, denn viele erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler wurden wegen ihrer Erfolge auch von den jeweiligen Regimen zu Propagandazwecken genutzt. Sportler in der Nazizeit und auch in der DDR hatten es sehr schwer sich dem Einfluss des Regimes zu entziehen. Alle Redner einigten sich aber auf den Grundtenor „Regime vergehen – der Sport aber bleibt“. Beendet wurde der offizielle Teil mit der Deutschen Nationalhymne.
Im Anschluss daran boten sich im Schlüterhof noch Gelegenheiten zu Gesprächen, die z.B. Björn Koch mit einem Gespräch mit Rosi Mittermaier-Neureuther gleich nutzte. Besonders in Erinnerung werden aber die Gruppenfotos mit Heiner Brand, Roland Matthes und Rosi Mittermaier-Neureuther bleiben, die sich spontan dazu bereit erklärten mit unseren Nachwuchssportler fotografieren zu lassen. Danach blieb nur noch wenig Zeit, denn ein Empfang beim Bundespräsidenten folgte.
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