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Ehrung für Ewald Fries

Peter Fiebiger, DGS-Vizepräsident für Öffentlicharbeit
Fotos: Guido Wolterink, Archiv GSN
Datum: 15. Juli 2008
Ewald Fries erhält die Heinrich Siepmann – Plakette
Für seine bisherigen Leistungen im Gehörlosensport wurde Ewald Fries im Rahmen des niedersächsischen Landessportfest in Osnabrück mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Gehörlosen Sportverbandes ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Vizepräsident Peter Fiebiger und Generalsekretär Winfried Wiencek vor.

Der geehrte Ewald Fries in der Mitte
Foto: Guido Wolterink
Die Heinrich Siepmann - Plakette ist die höchste und eine ganz besondere Auszeichnung im Gehörlosensport. Sie wird in einem Jahr nur an max. 5 Personen vergeben. Sie ist eine Anerkennung für ganz besondere Erfolge.
Ewald Fries, der sich weit über die Grenzens Niedersachsens für den Sport der Gehörlosen eingesetzt hat, wurde am 19. März 1944 in Hildesheim geboren. Dort besuchte er auch die Gehörlosenschule und absolvierte eine Ausbildung zum Werkzeugmacher. Schon in frühen Jahren zog es ihn zum Sport, insbesondere zum Handball, wo er von 1959 bis 1970 aktiv für den GSV Hildesheim spielte.
Neben seiner aktiven Laufbahn als Handballer interessierte sich Ewald Fries auch für die Vereinsführung und Mitarbeit im Vorstand des GSV Hildesheim, dessen 1. Vorsitzender von 1974 bis 1983 war. Noch heute ist sein Rat sehr gefragt und er ist immer noch im Ältestenrat des Vereins aktiv dabei.
Über die Tätigkeit beim GSV Hildesheim hinaus bekleidete Ewald Fries von 1978 bis 1982 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Gehörlosen-Sportverband Niedersachsen. 1982 übernahm er dann vom scheidenden Karl-Hermann Rode das Amt des Vorsitzenden. Eine Satzungsänderung änderte 2002 die Bezeichnung zum Präsidenten, ein Amt das er heute noch bekleidet. Unter seiner Führung wurden in Niedersachen viele ehrenamtliche Mitarbeiter in den Vereinen ausgebildet. Übungsleiter- und Vereinsmanager-Ausbildungen wurden zum Standard um junge Leute für die Arbeit in den Verein fit zu machen. Ein umfangreiches Bildungsangebot, das nicht nur für Sportlerinnen und Sportler angeboten wird, geht auf seine Initiative zurück. Nicht vergessen sollte man auch die Organisation von 14 Landes-Sportfesten von 1982 bis 2008.
Kurzzeitig hatte Ewald Fries auch seinen bundesdeutschen Auftritt im Deutschen Gehörlosen-Sportverband. Von 1982 bis 1983 war er 2. Vizepräsident des Verbandes. Von 1987 bis 1991 Präsidiumsmitglied als Beirat. Seit November 2007 ist er Vorsitzender des Schiedsgerichts, somit oberster Richter der Schiedsgerichtsbarkeit im DGS.
Aufgrund dieser großen Verdienste verlieh der Deutsche Gehörlosen-Sportverband Ewald Fries die höchste Auszeichnung des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes.


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