1. Tischtennis-WM
Ulrike Tefs-Rasche
Datum: 02. Juni 2008
1. Tischtennis-WM
in Sofia/Bulgarien vom 31. Mai bis 9. Juni 2008
Herren souverän in den Gruppenspielen
Frauen knacken „russisches Roulette“
Auf Grund der schlechten Wetterlage in Deutschland traf die deutsche Mannschaft am Samstag mit einstündiger Verspätung in Sofia ein. Bei den Teilnehmern die aus Frankfurt angereist waren, kam noch dazu das Gepäck erst in den späten Abendstunden im Hotel an.
Die Technische Sitzung begann ebenfalls mit einer Stunde Verspätung, verlief aber ansonsten reibungslos.
Allerdings lagen von einigen Sportlern aus Weißrussland und Thailand keine gültigen Audiogramme vor, so dass sie sich, um teilnehmen zu können, am Montag einem Hörtest unterziehen müssen.
Bei der Auslosung der Gruppen hatte die deutsche Mannschaft Glück. Die Damen, die in zwei Gruppen spielen, wurden in Gruppe A gelost, wo sie auf die Ukraine, Russland, Korea, Bulgarien und Ghana treffen. In Gruppe B spielen Japan, China, Polen, Taiwan und die Türkei gegeneinander.
Die Herren spielen in vier Gruppen. Deutschland trifft dabei auf Großbritannien, Bulgarien und die Türkei.
Die Spiele werden auf Grund der zahlreichen TeilnehmerInnen täglich eine Stunde früher starten als im Programm angegeben.
Im ersten Spiel der Gruppe traf unsere Herren-Mannschaft auf die Mannschaft aus der Türkei.
Jan Erik Baron eröffnete das Spiel und gewann souverän in 3 Sätzen. Ihm folgte Mark Mechau, der es etwas spannender machte, aber letztendlich mit 3:2 das Spiel klar für sich entscheiden konnte. Als letzter Sportler in diesem Spiel ging Thomas Bähr an den Start und brachte sein Spiel mit 3:1 nach Hause. Der nächste Gruppengegner hieß Bulgarien. Auch hier konnten die deutschen Sportler mit einem 3:0 das Gesamtspiel für sich entscheiden. Ivan Rupcic und Jan Erik Baron spielten jeweils 3:0 und Thomas Bähr 3:1.
Das letzte Vorrundenspiel gegen Großbritannien verlief ähnlich. Thomas Bähr gewann 3:1, Mark Mechau und Ivan Rupcic jeweils 3:0.
Mit jeweils 3:0 in ihren durchweg überlegenen Spielen siegten Annette Hein, Anke Nestler und Nazia Enk ohne Probleme über Bulgarien.
Beim zweiten Gruppenspiel gegen die starke russische Mannschaft wurde es spannend. Anke Nester legte gegen Yulya Khalafova gut vor und siegte glatt mit 3:0. Annette Hein unterlag ihrer Gegnerin Anna Kondratova mit 3:0. Damit lag es an Nazia Enk den wichtigen zweiten Punkt zu holen und sie enttäuschte ihre Mannschaft nicht. Mit einem hart umkämpften 3:2 ging der Punkt an die deutschen Damen. Das vierte Spiel verlor Anke Nestler leider gegen die Russin Kondratova, die zuvor schon Annette Hein geschlagen hatte. Damit stand es unentschieden.
A. Hein hatte nun die entscheidenden Bälle auf dem Schläger. Unsere routinierteste Spielerin zeigte trotz der großen Verantwortung keinerlei Nervosität und besiegte Yulya Khalafova klar mit 3:0. Da die Mannschaft aus Ghana nicht angereist war, zählte auch das letzte Mannschaftsduell als 3:0 Sieg für die deutschen Damen.
Die Eröffnungsfeier begann aufgrund des spannenden deutsch-russischen Showdowns mit einer knappen halben Stunde Verspätung.
Nachdem die Mannschaften einmarschiert und die Begrüßung durch den Präsidenten des bulgarischen Gehörlosen-Sportverbandes so wie einige Ansprachen erfolgt waren, wurde die bulgarische Fahne gehisst. Anschließend wurden Folkloretänze und moderne Tänze vorgeführt. Der Abschluss wurde von einer Gruppe Karatesportler geboten, die einige Übungen ihres Sports präsentierten. Im Anschluss an die Zeremonie wurden die Spiele fortgesetzt.
 
Aus technischen Gründen ist es dem Organisationskomitee vor Ort leider nicht möglich, die Ergebnisse im Internet zu veröffentlichen.
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