12. Tischtennis-EM 2011
Katja Kluttig
Datum: 06. Mai 2011
12. Tischtennis-Europameisterschaft
vom 1. bis 7. Mai 2011 in Czestochowa / Polen
Bronze für Damen- und Herren-Mannschaft
Nach Abschluss der Mannschaftswettkämpfe begannen am Donnerstag die Mixed und Doppel.
Mixed
Als erstes trafen Anke Nestler und Thomas Bähr im Mixed auf eines der schwächeren ukrainischen Teams und gewannen 3:2
Im anschließenden Spiel gegen Polen standen ihnen ihre jeweiligen Gegner aus der Mannschaftsrunde gegenüber. Entsprechend gut vorbereitet konnten die beiden auf die Spielweise reagieren, gewannen souverän 3:0 und erreichten damit das Halbfinale.
Gegen das ukrainische Spitzenteam Zakladnyi/Vasylieva konnten sie sich nur im ersten Satz durchsetzen und verloren 1:3. Das bedeutet eine weitere Bronzemedaille für Deutschland.
Bähr/Nestler - Kuzmenko/Starikova (UKR) 3:2 12:10, 9:11, 8:11, 11:5
Bähr/Nestler– Kopiec/Zyla (POL) 3:0 11:2, 12:10, 11:8
Zakladnyi/Vasyllieva (UKR) – Bähr/Nestler 3:1 12:10, 2:11, 5:11, 7:11
Mark Mechau und Annette Hein gewannen gegen das Team aus Schweden ohne Probleme 3:0. Damit trafen sie im Viertelfinale auf das russische Mixed Chulkov/Kondratova. Das knappe und spannende Spiel ging am Ende zu Gunsten der Russen aus, die später ins Finale einzogen.
Mechau/Hein – Westling/Johansson (SWE) 3:0 11:7, 11:8, 11:1
Chulkov/Kondratova (RUS) – Mechau/Hein 3:2 11:9, 9:11, 11:9, 9:11, 11:5
Das dritte Mixed, Sebastian Schölzel und Ann-Kathrin Diederich, schlug das Top-Mixed-Team der Türkei mit 3:1, konnte sich im Achtelfinale aber gegen das dritte russische Mixed, Suynaliev/Antipova, nicht behaupten und schied mit 1:3 Sätzen aus.
Schölzel/Diederich – Timucin/Akyaz (TUR) 3:1 11:9, 11:1, 15:17, 11:4
Suynaliev/Antipova (RUS) – Schölzel/Diederich 3:1 11:9, 12:10, 9:11, 12:10
Als letztes deutsches Team spielten noch Nazia Enk und Jan Erik Baron. Das Team aus Ungarn schlugen sie souverän 3:0 und trafen im Achtelfinale auf den belgischen Spitzenspieler Kurt van Dam mit seiner Partnerin Nataliia Sergiienko. Enk/Baron gewannen 3:1 und zogen ins Viertelfinale ein. Gegen das Favoritenteam Zakladnyi/Vasylieva hatten sie aber keine Chance und mussten sich 0:3 geschlagen geben.
Baron/Enk – Bencsik/Szecsi (HUN) 3:0 11:5, 11:5, 11:5
Baron/Enk – Van Dam/Sergiienko (BEL) 3:2 11:6, 5:11, 11:5, 11:8
Zakladnyi/Vasylieva (UKR) – Baron Enk 3:0 11:8, 11:7, 11:6
Damit blieb es bei einer Bronzemedaille für Deutschland im Mixed-Wettbewerb.
Wie erwartet gewann das ukrainische Mixed Zakladnyi/Vasylieva vor dem russischen Team Chulkov/Kondratova.
1. UKR - Zakladnyi/Vasylieva
2. RUS - Chulkov/Kondratova
3. GER – Bähr/Nestler und UKR – Kokosha/Khodko
Damendoppel
Die Damendoppel schafften es jeweils ins Viertelfinale. Nazia Enk und Ann-Kathrin Diederich setzten sich erfolgreich gegen das zweite türkische Doppel durch, scheiterten aber an den Ungarinnen. Annette Hein und Anke Nestler starteten mit Freilos in den Wettbewerb, trafen dann jedoch auf das zweite Team der Ukraine, Starikova/Simyryakina, und mussten sich 1:3 geschlagen geben. Die Ukrainerinnen trafen im Finale auf ihre Landsmänninnen und wurden Vize-Europameister.
Enk/Diederich – Ocak/Cakir (TUR) 3:0 11:5, 11:8, 11:7
Reider/Szecsi (HUN) – Enk/Diederich 3:0 11:2, 11:6, 11:7
Starikova/Simyryakina (UKR) – Hein/Nestler 3:1 11:7, 11:8. 9:11, 11:5
Den Doppelwettbewerb der Damen gewannen die Ukrainerinnen Vasylieva/Khodko, Zweiter wurde das Team Starikova/Simyryakina, ebenfalls aus der Ukraine, und den dritten Platz belegten die Ungarinnen Reider/Szecsi gemeinsam mit den Russinnen Kondratova/Shagieva.
1. UKR - Vasylieva/Khodko
2. UKR - Starikova/Simyryakina
3. HUN - Reider/Szecsi und RUS - Kondratova/Shagieva
Herrendoppel
Im Herrendoppel wurde es für Deutschland noch einmal spannend. Vize-Europameister Thomas Bähr und Mark Mechau waren an 2 gesetzt und hatten in der ersten Runde Freilos.
Im Achtelfinale trafen Sie auf das starke bulgarische Team Hassan/Kolev und konnten hier bereits zeigen, dass sie in Hochform waren. Sie ließen ihren Gegnern keine Chance und gewannen das Spiel 3:0. Auch bei der Viertelfinalbegegnung mit dem zweiten Team aus Litauen hatten sie keine Probleme und konnten einen weiteren 3:0 Sieg einfahren. Gegner im Halbfinale war das Nachwuchsdoppel aus der Ukraine, Kokosha/Kuzmenko. Hier gewann Erfahrung vor Jugend, damit standen Bähr und Mechau im Finale. Gegen die Litauer Juchna/Tarkinas blieben sie hier leider chancenlos, freuten sich aber über die verdiente Silbermedaille.
Jan Erik Baron und Sebastian Schölzel hatten das Pech schon im ersten Spiel auf die späteren Europameister aus Litauen zu treffen und verloren 1:3.
Bähr/Mechau – Hassan/Kolev (BUL) 3:0 11:6, 11:4, 11:8
Bähr/Mechau – Ziziunas/Narkevicius (LTU) 3:0 11:7, 11:5, 11:3
Bähr/Mechau – Kokosha/Kuzmenko (UKR) 3:1 11:9, 13:11, 7:11, 12:10
Juchna/Takinas (LTU) – Bähr/Mechau 3:0 12:10, 11:6, 11:2
Juchna/Takinas (LTU) – Baron/Schölzel 3:1 11:8, 11:7, 10:12, 11:5
1. LTU - Juchna/Takinas
2. GER – Bähr/Mechau
3. UKR – Kokosha/Kuzmenko und RUS – Pishchuk/Bezdenezhnyy
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